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Home Events Fachtagung Hospitalhof: Der Blick nach vorn

Datum

Feb 02 - 03 2022

Uhrzeit

Ganztägig

Fachtagung Hospitalhof: Der Blick nach vorn

Fachtagung am 02.02./03.02.22 im Hospitalhof in Stuttgart
„Der Blick zurück nach vorn: Utopien und Perspektiven in der Sozialpsychiatrie und der Suchthilfe“

pdf: 22-02-03.02_Fachtagung_Obert

Nach über 40 Jahren prägende Gestaltung der Sozialpsychiatrie in Stuttgart und weit darüber hinaus wird Herr
Dr. Klaus Obert im kommenden Jahr in den Ruhestand verabschiedet. Herr Dr. Obert ist u.a. beim
Caritasverband für Stuttgart Bereichsleiter für die Sucht- und Sozialpsychiatrischen Hilfen, Mitglied im Liga UA
‚Psychiatrie‘, Landesvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie, LV BW, um nur einige
Gremien und Aufgaben zu nennen.
Auch und besonders in seinem Engagement als Experte im Liga UA ‚Psychiatrie‘ hat Herr Dr. Obert Spuren
hinterlassen. Deshalb möchten wir als Liga UA ‚Psychiatrie‘ auf die Fachtagung aufmerksam machen, die
anlässlich des Abschieds von Herrn Dr. Obert am 02.02./03.02.22 in Stuttgart sowohl in Präsenz als auch im
digitalen Format statt wird.
Die Fachtagung soll sich schwerpunktmäßig um fünf Themenbereiche drehen, die Klaus Obert in seiner über
40-jährigen beruflichen Laufbahn kontinuierlich beschäftigt haben.
Diese sind:
• Der Paradigmenwechsel in der Psychiatrie und die Rolle und Bedeutung der Triestinischen / italienischen
Psychiatriereform
• Der alltags- und lebensweltorientierte Ansatz in der Sozialen Arbeit (in der Sozialpsychiatrie und in den
Suchthilfen)
• Der Paradigmenwechsel in den Suchthilfen: „Zieloffene Suchtarbeit“
• Verbindliche Kooperation und Vernetzung: Der Gemeindepsychiatrische Verbund
• Partizipation und Selbsthilfe
Das Format besteht aus Vorträgen und Gesprächsrunden. Die Vorträge werden von ausgewiesenen Experten
bestritten, mit denen Klaus Obert eng verbunden ist und die durchaus auch als Vorbilder und Lehrer für ihn
bezeichnet werden können.
Zu den Rednern und Referenten gehören:
➢ Dr. Franco Rotelli aus Triest, der (wie kein anderer) für das Thema des Paradigmenwechsels und der
Entwicklung der Triestinischen/italienischen Psychiatrie steht.
➢ Prof. Hans Thiersch ist der Begründer des alltags- und lebensweltorientierten Ansatzes in der Sozialen
Arbeit.
➢ Prof. Joachim Körkel gilt als Pionier für die Zieloffene Suchtarbeit.
➢ Matthias Rosemann ist einer der wegbereitenden Experten bezüglich der Entwicklung von
Gemeindepsychiatrischen Verbünden.
INTERN➢ Rainer Höflacher ist „Experte in eigener Sache“ und Mitbegründer der Selbsthilfebewegung in Baden-
Württemberg.
➢ Professor Martin Bürgy (Ärztlicher Direktor und Zentrumsleiter des Zentrums für Seelische Gesundheit
am Klinikum Stuttgart) wird gegen Ende der Tagung den Blick auf die psychiatrische Versorgung einer
Großstadt aus Sicht des Klinikers richten.
Die Tagung soll jedoch vorrangig, ausgehend von der Entstehung und Entwicklung, den aktuellen Stand und die
Zukunft der Sozialpsychiatrie und der Suchthilfen in den Blick nehmen. Aus diesem Grund wird es zu jedem
Vortrag eine Gesprächsrunde mit Praktiker_innen, Planer_innen und Vertreter_innen der Selbsthilfe aus
Stuttgart geben, die den Blick ausgehend vom aktuellen Stand in die Zukunft richten sollen.
Grußworte werden von Sozialminister Manfred Lucha (ein langjähriger sozialpsychiatrischer Weggefährte von
Klaus Obert) und der Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Familie in Stuttgart, Dr. Alexandra Sußmann, an
die Zuhörer_innen gerichtet.

Die Moderation übernimmt Hans Peter Ehrlich. Rechtzeitig werden wir Ihnen das ausführliche Programm
zukommen lassen. Dank der Referenten, die kein Honorar beziehen, kann diese hochkarätige Veranstaltung
zum Selbstkostenpreis stattfinden.
Bitte merken Sie sich diesen Termin vor. Rechtzeitig werden Sie das ausführliche Programm erhalten.
Andreas Riesterer
Liga UA ‚Psychiatrie‘

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